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Ernennung zur EHRENRITTERDAME

Koblenz/Euskirchen, 05. August 2020

Landratskandidatin Camelia Dederichs wird Ehrenritterdame 

Für besondere Verdienste zur Erhaltung und Fortführung von Traditionen und Brauchtümer wurde Landratskandidatin Camelia Dederichs mit Wirkung vom 05. August 2020 als EHRENRITTERDAME in die edle Ritterschaft zu Reckenthal aufgenommen.

Seit vielen Jahren ist die gebürtige Rumänin Camelia Dederichs in der Region Euskirchen politisch engagiert. Jetzt kandidiert Sie als Landrätin für den Kreis Euskirchen, denn ihre Heimat der Kreis Euskirchen hat es verdient, dass er einen Landrat hat, der sich 100% für die Belange der Bürger einsetzt und das Leben zum Pulsieren bringt. Neue Herausforderungen anpackt, Hürden meistert und Wiederstände beseitigt. Das sind Eigenschaften, die Sie sich bei Ihrem Handeln zu Nutzen macht, um die Umgebung lebensfroh und farbenreich zu gestalten.


2005 gründete Sie den Verein Rumänien Sunshine e.V Hilforganisation für Rumänien. Bis heute wurden über 50 Transporte mit Hilfsgütern nach Rumänien gebracht. Vor Ort hat Sie verschiedene Vereine, darunter auch eine freiwillige Feuerwehr, gegründet. Es wurde eine Partnerschaft mit der Gemeinde Nettersheim, ihrem Wohnort, in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium ins Leben gerufen. Ihr Verein unterstützt Krankenhäuser, Schulen, Tierheime, Kindergärten, Altenheime und bedürftige Menschen in Rumänien. 

Für dieses besondere und ehrenhafte Engagement um Traditionen dankt der Großmeister, Hubertus H. H. Reckenthal, Frau Dederichs ganz herzlich und wünscht Ihr für die Zukunft alles Gute.

Die Freiherrliche Ritterbruderschaft zu Reckenthal die 1803 von Joanni-Adamo Freiherr zu Reckenthal gegründet wurde, diente ursprünglich als elitäres Netzwerk für Adelige und Geschäftsleute, um gesellschaftliche Veranstaltungen wie Bälle oder Jagden abzuhalten und – nicht zuletzt – um untereinander Geschäftliche Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Heute, nach über 200 Jahren, wird die Freiherrliche Ritterbruderschaft in der den modernen Erfordernissen angepassten Form eines Business Club geführt, der sich gleichwohl das Ziel gesetzt hat, althergebrachte Tugenden und Traditionen des Adels wiederaufleben zu lassen und zu pflegen, um diese bei gesellschaftlichen Anlässen zu zelebrieren.

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Kleine Demonstration in DAHLEM

kleine Demonstration in DAHLEM – Anwohner kämpfen gegen den Ausverkauf des Landes. Mich hat interessiert, was die Menschen bewegt, warum sie sich auf diesem Weg Gehör verschaffen.

Auf der einen Seite brauchen wir Wachstum und Erweiterung, dies benötigt jedoch einer vernünftigen Kommunikation, einem Integrationskonzept, gleichzeitigen Ausbau von Kindergärten, Jugendfreizeitmöglichkeiten, Veranstaltungshallen, Erhaltung von Traditionen etc.

Wir brauchen das Gleichgewicht in Wirtschaft, Natur und Mensch. Mir ist wieder aufgefallen, dass sich viele Konflikte durch eine bessere Kommunikation schnell vermeiden ließen und man optimale Lösungen schaffen könnten, wenn jeder die Bedenken, Befürchtungen, Ängste, aber auch Chancen und Möglichkeiten mal aus der jeweils anderen Perspektive betrachten.

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Erneuerbare Energie – ist Landratskandidatin Camelia Dederichs überzeugt

Mittlerweile ist den meisten Menschen bewusst, dass erneuerbare Energien ein wesentlicher Faktor für unsere Zukunft darstellen. Wie bei allem gibt es nicht nur schwarz und weiß. Alles hat neben vielen Vorteilen auch seine Nachteile. Wichtig ist, dass die Vorteile überwiegen und die Nachteile im Blick gehalten werden.

Landrat Euskirchen

Nehmen wir das Beispiel der Windkrafträder, die einen finden sie schön, andere sind der Meinung, sie verunstalten unsere Regionen. Zu nah an Städten und Orten, können Sie Lärmbelästigung verursachen. Für die Natur können sie eine Gefahr für Zugvögel darstellen.  Was passiert, wenn ein Windrad mal seinen Geist aufgibt und entsorgt werden muss. Neben dem großen Vorteil, der Produktion von ökologisch sauberem Strom gibt es einfach auch viele Nachteile. Sollen wir nun komplett auf die Windenergie verzichten und wieder zurück zur Kohle oder Atomkraft gehen? Ich denke nicht, dass dies der richtige Weg sein würde.

Die Frage ist immer, welche Risiken und Nachteile sind kleiner. Wir brauchen Strom und wir benötigen eine Möglichkeit diesen zu produzieren. Wenn Windkrafträder bewusst eingesetzt werden, dann sind sie ein guter Weg um sauberen Strom zu produzieren. Wichtig ist, die Standorte gut zu analysieren. Wo stören sie die Optik am wenigsten, wo werden Zugvögel am wenigsten beeinflusst, wo verursachen sie die geringste Lärmbelästigung usw. Wenn wir die Vorteile nutzen und gleichzeitig die Nachteile eingrenzen, dann können wir diesen Energielieferanten verträglich einsetzen.

Ja, es bleiben Kompromisse, die Nachteile wird man nicht ganz vermeiden können. Wenn wir uns die Gefahren bei Kohle und Kernkraft ansehen- worüber reden wir dann hier? Natürlich ist die Nutzung der Sonnenenergie eine noch bessere Möglichkeit zur Nutzung erneuerbarer Energien. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Sie bringt derzeit die deutlich geringsten Nachteile mit sich.

Dachflächen werden allerdings noch viel zu wenig verwendet. Es gibt noch so viele ungenutztes Potential.  Viele Gemeinden gehen hin und verpachten Flächen, anstatt diese selber zu betreiben und die Einnahmen zu verbuchen. Die Einnahmen bei Eigennutzung sind um ein Vielfaches höher, als bei der Verpachtung. Privathaushalte, Firmen und Landwirtschaftliche Betriebe sollten mehr dazu animiert werden, ihre Flächen selber zu nutzen oder zur Verpachtung freizugeben. Es geht hier nicht um Zwang, sondern darum, Menschen von den Vorteilen zu überzeigen und ihnen Möglichkeiten aufzuführen. Motivieren wir doch anstatt zu verpflichten.

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Leerstände von Gewerberäume im Kreis sorgen für ein negatives Image – meint Landratskandidatin Camelia Dederichs!

Als stellvertretendes Beispiel hat die Euskirchener Galeria im Zentrum der Innenstadt seit vielen Jahren immer wieder mit großen Leerständen zu kämpfen. Hier muss eine schnelle, aber auch langfristige Lösung gefunden werden. Ein dauerhafter Leerstand von Wirtschaftsräumen in dieser Qualität ist nicht nur für den Betreiber ein großes Verlustgeschäft, sondern auch ein enormer Imageverlust für den Kreis Euskirchen. Leere Geschäftsräume ist kein gutes Zeichen für eine funktionierende Wirtschaft. Dies gilt nicht nur für die Stadt Euskirchen, sondern für den gesamten Kreis.

Einzelhandelsgeschäfts können sich nicht halten

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Einzelhandelsgeschäfte in der Galeria nicht halten können. Die Frequenz im Gebäude ist dafür nicht ausreichend.  Was sich jedoch sehr gut etabliert hat, ist das Cineplex Kino und die im Gebäude angesiedelte Gastronomie.  Warum also nicht an das anknüpfen, was bereits funktioniert.

Die Vision – das Medien-Haus

Die Landratskandidatin Camelia Dederichs hat für die Galeria auch schon eine Vision, auch wenn es nicht den direkten Zuständigkeitsbereich des Landrates betrifft, sieht die Kandidatin ihre Aufgabe darin, Missstände anzusprechen und Lösungsvorschläge anzubieten. Sie denkt an ein „Medien-Haus“. Etablieren wir doch z.B. ein Varieté, eine Kleinkunstbühne, auf der Künstler mit einem wechselnden Programm auftreten können.

Es gibt viele Künstler die dringend nach solchen Möglichkeiten suchen. Warum sollen Bewohner des Kreises Euskirchen unbedingt nach Bonn oder Köln fahren müssen, um Spaß und Freude zu haben. Warum soll der Kreis Euskirchen sein eigenes Potential hier nicht ausschöpfen. Kombinieren wir das Ganze zusätzlich mit einer Talentbühne auf der sich Newcomer- Bands und Musiker präsentieren können. Bieten wir der Künstlerbranche eine Bühne, gerade jetzt während und nach Corona, brauchen diese Branchen dringend neue Bühnen. Erschaffen wir ein Medien-Haus in dem alles vereint ist, Gastronomie, Kino, Talent und Varieté. Erweiterten wir das Freizeitangebot für die jüngeren und älteren Bürger und halten wir die Menschen in unserem Kreis. Zusätzlich ziehen wir aus dem Umfeld weitere Menschen nach Euskirchen, dadurch fördern wir unsere Gastronomie, das Hotelgewerbe und den Tourismus.

Das Image steigern

Ein Medien-Haus bringt umfangreiche Vorteile und steigert gleichzeitig Image des ganzen Kreis Euskirchen. Wir brauchen doch nur mal Kreative Ideen mit Mut zu verbinden, einfach mal etwas zu probieren, meint Camelia Dederichs. Aber wer soll das bezahlen? Für gute Konzepte gibt es immer Menschen die gerne etwas umsetzen wollen, die bereit sind in ein Business zu investieren. Wenn alle gemeinsam an einer Vision arbeiten und Förderungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, dann ist meist die Investition nicht das Problem, sondern der Mut, etwas anzugehen und zu wagen.  

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Landratskandidatin Camelia Dederichs – erklärt ihre Idee zum Dorfpolizist

Vor einiger Zeit bin ich abends mit meinem Mann durch die Fußgängerzone in Euskirchen geschlendert. In der Nähe der Galeria fiel uns eine Gruppe Jugendlicher auf, die ungeniert ihre Abfälle in der Gegend verstreute. Der Begriff „Mülltonne“ schien für diese Gruppe schlichtweg unbekannt. Vielleicht war es auch reine Provokation, ich weiß es natürlich nicht, berichtet die Landratskandidatin Camelia Dederichs.

Mir fehlte das Gefühl von Sicherheit

Mir fiel plötzlich auf, dass ich die Gruppe gerne angesprochen hätte, es aber nicht getan habe, weil ich Respekt vor der Situation hatte. Ich bin sonst niemand der ruhig ist, wenn es mal brenzlig wird, ganz im Gegenteil, ich scheu mich nicht vor Konfrontationen, wenn diese notwendig sind. Ja mich überkam ein Gefühl der Angst. Am gleichen Abend sah ich im Fernseher Bilder aus Stuttgart: ein Jugendlicher Sprang voller Wut und Aggression mit den Beinen auf einen Polizisten. In dem Moment fielen mir wieder die Jugendlichen aus der Innenstadt ein, genau das war der Augenblick in dem mir die Idee mit dem Dorfpolizisten kam.

Ein echter Helfer

Mir kamen die Gedanken an einen super lieben Polizisten, der lange Jahre in der Gemeinde Blankenheim stationiert war und seine Runde durch die Orte fuhr. Er wurde respektiert und wusste wie er mit den Menschen umgehen musste, er sorgte auf liebevolle Weise für Ordnung und Anerkennung. Er war beliebt, drückte auch mal ein Auge zu und hatte immer ein offenes Ohr.  

Unterstützung durch das Ordnungsamt

In der Gemeinde Nettersheim fährt seit längerem das Ordnungsamt mit Rentnern regelmäßig Streife und schaut nach dem Rechten. Die Männer sind anerkannt und vermitteln Vertrauen. Es überkommt einen das Gefühl der Sicherheit, man spürt, dass man sich sicher unbeschwert bewegen kann. Genau dieses Gefühl ist wichtig für unsere Zufriedenheit und Zuversicht.

Es ist nicht alles nur schlecht, es geht nur einfach besser

Mir geht es gar nicht darum zu sagen, dass alles schlecht ist und dass wir uns unsicher fühlen müssen. Wir leben immerhin in einem der sichersten Länder der Welt und die Aufklärungsrate im Kreis Euskirchen ist laut Kriminalstatistik 2018 gestiegen.  Mir geht es vielmehr darum, dass es besser geht und wir wieder mehr Vertrauen in unsere Polizei brauchen.

Es gibt Handlungsbedarf

Besonders die Stadt Euskirchen hat großen Handlungsbedarf, diese hebt sich in den Fallzahlen deutlich von den ländlicheren Orten ab. Wir brauchen Menschen die uns Sicherheit vermitteln, die im Kleinen für Ordnung sorgen, die auf menschliche und herzliche Art einen Draht zu der Bevölkerung haben und für uns Bewohner da sind, wenn wir sie brauchen.  

Ein Konzept für den Kreis Euskirchen

Mir ist wichtig, dass zusammen mit den zuständigen Behörden, Abteilungen und Personen ein Konzept erarbeitet wird, mit dem wir festlegen, wie wir unsere Orte und Städte sichere, saubere und mit mehr Rücksicht und Verständnis gestalten können. Ich möchte, dass sich die Menschen wohl fühlen, dass sie stolz sind im Kreis Euskirchen zu leben.

Mut zur Veränderung

Wir brauchen den Mut Veränderungen anzupacken. Vieles was nicht wichtig erscheint, aber in Wahrheit für unser Wohlbefinden wichtig ist, wird einfach zu sehr auf die lange Bank geschoben. Der Kreis Euskirchen hat es verdient, dass wir ein Umfeld schaffen in wir mit ganzem Herzen leben wollen. Mein Ziel ist es, dass wir alle genau dieses Gefühl der Sicherheit erleben, meint Camelia Dederichs.

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Ein Festival für Euskirchen – Landratskandidatin Camelia Dederichs über Ihre Vision

Ein Festival für Euskirchen ist eine große Vision von Camelia Dederichs. Kultur und Livestyle sind Eigenschaften die sich in unser Leben fest etabliert haben, nicht nur in den Städten auch auf dem Land sehnen sich viele nach Abwechslung. Menschen lieben Ausstellungen und Konzerte. Meine Vision für Euskirchen ist beides miteinander zu verbinden. Ich möchte, dass wir ein Festival fest in unserem Veranstaltungskalender etablieren, meint Camelia Dederichs.

Eine Woche ausgelassen feiern

Menschen dürfen eine Woche lang ausgelassen zusammen feiern. Dazu sollen in den einzelnen Gaststätten, Bars und andere Einrichtungen kleinere Künstler auftreten können. In jeder Gastronomie, die sich beteiligen möchte eine andere Musikrichtung. Die Menschen können von einer Location zu Nächsten ziehen. Das Ganze nicht nur in der Stadt Euskirchen, sondern auf den gesamten Kreis verteilt.

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt

Eine Kombination aus kleineren und größeren Veranstaltungen. Ich weiß, in Zeiten von Corona kaum vorstellbar, aber es kommen Zeiten nach Corona. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten uns künftig zur Verfügung stehen könnten. Ein Festival, welches über die Landesgrenzen hinaus bekannt sein wird. Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, lasst uns doch mal groß denken.

Umsatz für die ganze Region

Eine solche Veranstaltung zieht Touristen an, diese bringen Umsätze in Hotels, Pensionen, Restaurants, Bars und andere Einrichtungen. Selbst unser Handel profitiert deutlich von den neuen Gästen. Das Ganze soll sich aber nicht nur auf Musik begrenzen, sondern soll begleitet werden, von Kunstausstellungen. Künstler sollen dazu animiert werden, Ihre Kunststücke an verschiedensten stellen (Indoor und Open Air) im Kreis Euskirchen auszustellen.

Kombination aus Lifestyle und Kultur

Tagsüber Kultur und abends Livestyle. Gemütliches Essen bei toller Musik oder Party, so wie es dem Einzelnen gerade gefällt. Mein Ziel ist es, Euskirchen zum Blühen zu bringen, so dass wir das Leben spüren, meint Camelia Dederichs die Landratskandidatin. Wir brauchen neue Ideen, Mut diese durchzusetzen. Wir dürfen uns nicht von Hürden und Zweifel entmutigen lassen.

Normal kann jeder

Machen wir doch mal etwas ausgefallenes, etwas was es in der Form noch nicht gegeben hat. Gute Ansätze hat es ja in der Vergangenheit bereits gegeben. Lassen wir doch daraus mal was ganz Großes machen, etwas was Euskirchen wirklich verdient hat, schwärmt die Landratskandidatin. Gewohnheit und Routine hatten wir doch die letzten Jahre genug, jetzt wird es Zeit eine frische Brise nach Euskirchen zu bringen.

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Digitalisierung in den Schulen!

Wir wollen alle keine Hürden, sie sind jedoch für unser Wachstum notwendig

Krisenzeiten, Rückschläge und Hürden wünschen wir uns alle nicht. Es wäre uns am liebsten, wenn einfach alles schön gerade verlaufen würde. Ganz ohne Schwierigkeiten und ohne Sorgen, so ist es doch oder? Was wir dabei gerne vergessen ist, dass wir in Wahrheit genau diese Hürden brauchen, um uns zu entwickeln, um Wachstum zu produzieren. Hindernisse die wir überwinden müssen sorgen dafür, dass wir stärker werden, dass wir den Blickwinkel Verändern und neue Sichtweisen erkennen, ist sich Camelia die Landratskandidatin sicher.  Erst in Krisensituationen erkennen wir Schwachstellen, erst dann werden sie uns erst richtig bewusst.  

Kein Konzept in den Schulen – zu Corona Zeiten!

Ich habe zwei Kinder, ein Mädchen 14 und einen Sohn 18. Seit fast 3 Monate findet keine Schule statt. Ok, ich gebe zu, ganz unzufrieden sind beide mit der Situation nicht. Wer freut sich als Jugendlicher nicht über unerwartete Ferien. Das Schlimme an der Situation ist der fehlende Lernstoff, dieser ist kaum aufzuholen. Die Aufgaben, welche die Lehrer den Schülern aufgegeben haben, können kaum als diese bezeichnet werden. Ein Konzept, wie man den Schülern das Wissen außerhalb der Klassen vermitteln könnten gab es nicht. Die Aufgaben wurden von jedem Lehrer unterschiedlich übermittelt, eine zentrale Datenbank gab es nicht. Viele Lehrer hatten bereits Probleme damit, die Aufgaben per Mail zu versenden. Eine Kommunikation bzw. ein wirklicher Austausch mit den Schülern fand in keiner Weise statt. Unbeholfenheit und Ratlosigkeit der Schulen konnte man sehr deutlich erkennen.

Unternehmen hatten es schnell im Griff!

Ich bin Software Dipl. Ingenieurin und kenne mich mit Möglichkeiten aus. Die Meisten Unternehmen haben während der Corona-Kriese sehr schnell reagiert und Meetings, sowie den Wissenstransfer unverzüglich auf Digitalisierung umgestellt. Mein Mann ist Trainer und Vortragsredner, in der Branche wurde von heute auf Morgen auf Videotraining umgestellt. Mit Hilfe von Softwarelösungen wie Zoom, GoToMeeting, Microsoft Teams oder Skype um nur ein paar wenige zu nennen, haben diese benötigten Austausch auf neue Wege verlagert. Unerlässlich um Unternehmen zumindest in den Wichtigsten Zügen überlebensfähig zu halten. Warum waren unsere Schulen nicht in der Lage so schnell zu reagieren? Warum wurden die Grundlagen nicht schon längst geschaffen. Die Technik ist nicht kompliziert, es hätte schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten gegeben, die Schüler in Virtuelle Klassenräume zu holen, so wie es viele Firmen uns vorgemacht haben.   

Es fehlt Handlungsbereitschaft!

Dazu hätte es lediglich Einsatzbereitschaft und den Willen dazu benötigt. Menschen die Entscheidungen treffen und etwas anpacken.  Natürlich muss man bei langfristigen Lösungen den Datenschutz und vor allem unsere Gesundheit im deutlichen Fokus haben.  Dabei muss man Lösungen erarbeiten, die uns schützen.  Wenn wir Digitalisierung sorgfältig und bedacht anwenden, dann bietet und diese Möglichkeiten und Unterstützung. Wir können die Zeit nicht anhalten. Veränderung gehört zu unserem Leben. Die Kunst besteht darin, dass wir im Blick haben, wie wir Digitalisierung für uns Menschen schnell, sicherer und vor allem Gesundheitsfördernd einsetzen können. Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß, es gibt auch viel dazwischen. Lassen wir es zusammen anpacken, fordert Camelia Dederichs.

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Die erste Frau als Landratskandidatin im Kreis Euskirchen Camelia Dederichs im Interview!

Frau Dederichs Sie haben es je nun geschafft und die benötigten „Unterstützer „ Unterschriften gesammelt.  Sie dürfen sich nun offizielle als Landratskandidatin aufstellen. Sie sind damit die erste weibliche Kandidatin als Landrätin im Kreis Euskirchen, was hat Sie zu der Kandidatur motiviert?

Seit nun 20 Jahre lebe ich im Kreis Euskirchen, ich fühle mich als eine echte Nettersheimerin. Mir liegt sehr viel an unserer Region.  Ich wünsche mir für die Menschen das beste Umfeld, das man sich vorstellen kann. Ich glaube, dass Euskirchen nun jemanden braucht, der den Mut hat Dinge zu verändern und bereit ist wirklich etwas anzupacken.  Wenn ich in die Politik schaue, dann erkenne ich zu viele Menschen, die eher verwalten, als etwas anzupacken und neues zu starten, weil es vielleicht gerade auch nicht so populär ist. Aus der freien Wirtschaft weiß ich, dass nur Veränderung zu Wachstum führt.

Glauben Sie, dass Frauen die besseren Politiker sind?

Auf der ganzen Welt, zeigen Frauen, dass sie den Männern nicht nachstehen, ganz im Gegenteil in vielen Bereichen zeigen Frauen mehr Einfühlungsvermögen und treffen Entscheidungen aus einem anderen Blickwinkel. Ich will gar nicht behaupten, dass Frauen schlechter oder besser in der Politik sind als Männer, sie treffen ihre Entscheidungen nur anders. Wir hatten mit Günther Rosenke in Euskirchen einen Landrat, der seine Aufgaben gut gemacht hat. Wenn wir jetzt jedoch Entwicklung und Vorschritt wollen, dann brauchen wir eine echte Veränderung. Wir brauchen niemand, der in die Fußstapfen tritt, wir brauchen jetzt einen frischen Wind. Situationen jetzt mal aus der Sicht einer Frau zu betrachten und den Menschen in den Vordergrund von Entscheidungen zu stellen, würde Euskirchen wirkliche Chancen eröffnen. 

Landratskandidatin

Worin liegt denn der Unterschied in der Entscheidungsfindung bei Männern und Frauen?

Schauen wir dazu mal kurz in die Urzeit. Männer waren die Jäger und Sammler, sie waren für die Ernährung der Familien zuständig, mussten schnelle Entscheidungen treffen, es hing oft ihr Leben davon ab.  Die Frauen waren dafür zuständig, dass die Familie zusammengehalten wird. Sie kümmerten sich um den Nachwuchs, die Ernährung und das Glück der Familie. Für uns Frauen stand das Soziale daher mehr im Focus. Mein Mann ist Glückstrainer und Autor, auf Grund seiner Expertise weiß ich, dass Frauen das Thema Glück oft näher liegt, als vielen Männern. Wenn man zurück in die Urzeit schaut, dann versteht man warum. Mir geht es darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Menschen zufriedener, glücklicher und wirtschaftlich stabiler leben können. Um die Frage zu beantworten, ich glaube, dass Frauen häufig sozialverträglicher entscheiden.

Landratskandidatin

Was würden Sie als Frau anders machen?

Die Frage ist wirklich nicht einfach und schon gar nicht in zwei Sätzen zu beantworten. Ich habe in meinem Programm eine ganze Menge Aktivitäten aufgeführt die mir am Herzen liegen.  Das ist aber wohl auch schon das Stichwort, das „Herz“. Ich glaube wir brauchen viel mehr Entscheidungen und Handlungen mit Herz. Das beginnt bereits im Umgang  mit den Menschen in den Verwaltungen und Behörden. Ich musste ja im Zuge meiner Kandidatur, nahezu alle Ämter des Kreises besuchen.

Die Erfahrungen waren extrem unterschiedlich.  Es gab durchaus sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, leider jedoch auch genau das Gegenteil. Immer wieder Situationen, in denen man sich doch eher als Bittsteller fühlte, dass muss sich ändern. Sehr positiv ist mir dabei Bad Münstereifel aufgefallen, ob es daran liegt, das gerade dort eine Bürgermeisterin regiert, weiß ich natürlich nicht. Ich selber möchte jedoch auch nach der Wahl für die Wähler da sein und ein Bürger-Forum einrichten, in dem Menschen regelmäßig die Möglichkeiten haben, mit mir in Diskussion zu treten. Mir ist wichtig, dass ich erfahre, was die Bürger bedrückt und entsprechend reagieren kann. 

Vielen Dank für das Interview

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Die letzte Hürde ist genommen – Camelia Dederichs darf Landrätin werden!

168 Unterschriften wurden benötigt

Es war die letzte Hürde, die Camelia Dederichs aus Nettersheim/Roderath nehmen musste um endgültig als Landrätin kandidieren zu können. Sie brauchte mindestens 168 „Unterstützer“ Unterschriften um die Wahl antreten zu können. Eine wirkliche Herausforderung, wenn die Partei selber im Kreis nicht vertreten ist.  Camelia Dederichs startet für die ödp ins Rennen um die Landratskandidatur.  Ich war überrascht, welchen Zuspruch ich bekommen habe.

Die Herausforderung wurde durch große Unterstützung gemeistert

Wir haben innerhalb von nur 4 Tage über 200 Unterschriften bekommen und gleichzeitig unheimlich viel positive Zustimmung und Unterstützer für den nun kommenden Wahlkampf erhalten. Es ist unglaublich welchen Zuspruch ich bekommen habe, es hat mich darin bestärkt, mein Ding wirklich durchzuziehen.  Auf dem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben, ich weiß, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist.  Besonders hat mich gefreut, dass ich so viel Zuspruch von Menschen erhalten habe, bei denen ich weiß, dass sie eher zu einer anderen Partei stehen.  

Große Unterstützung durch die Bevölkerung

Es hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mein Programm ankommt, meint Camelia Dederichs. Viele Menschen konnte ich mit meiner Überzeugung erreichen und zeigen, dass es mir um die wirkliche Veränderung im Kreis Euskirchen geht. Ich habe auch die volle Unterstützung meiner Familie, das hilft, wenn alle mit am Strang ziehen, ohne diesen Rückhalt wäre das alles kaum möglich, meint Dederichs.

Jetzt gehts los

Bereits in den nächsten Tagen startet die Landratskandidatin mit ihrer Roadshow quer durch den Kreis. Zusammen mit Ihrem Team will sie für ihr Programm werben und die Menschen von ihren Ideen überzeugen. Sie verspricht, dass es ihr an Visionen nicht fehlt.  Sie weis, dass es noch ein harte Weg ist und es einen straken Wettbewerb gibt. Veränderung bedeutet jedoch auch Anstrengung und Einsatz und genau den will die Kandidatin zeigen. 

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Das Ökologische-Rad

Camelia Dederichs kandidiert im Kreis Euskirchen zur Landrätin. Für Sie steht in ihrem politischen Handeln immer der Mensch im Vordergrund. Die Ökologie ist Fundament ihrer Entscheidungen. Ökologie bedeutet das Zusammenwirken von Lebewesen und der Umwelt und bündelt sich in der Philosophie der ödp. Das Ökologische-Rad veranschaulicht ihre Philosophie.

Video Gastbeitrag

Das Ökologische-Rad veranschaulicht den Kreislauf des Lebens

Wir leben in einem ständigen Kreislauf. Bereits von den Shaolin Mönchen wissen wir, dass im Leben alles im Gleichgewicht sein sollte. Es ist wie Yin und Yang, meint die Diplom Ingenieurin. Unser Lebensrad läuft nur dann rund, wenn alle Bereiche möglichst gleichwertig ausgewogen sind. Die einzelnen Bereiche der Politik teilt Dederichs in 5 Sparten, die zusammen ein Rad ergeben. Zu den Bereichen gehören

  • Umwelt
  • Soziales
  • Wirtschaft
  • Selbstbestimmung
  • Demokratie

Nur ein rundes Rad läuft leicht

Damit das Rand rund läuft müssen eben alle Sparten ausgewogen sein. Die Landratskandidatin trägt die feste Überzeugung, dass alle 5 politischen Bereiche im Gleichgewicht sein müssen, damit wir ein zufriedenes Leben führen können. Nun können im Leben nicht immer und zu jeder Zeit alle Bereiche ausgewogen sein. Lebenssituationen und Extreme Ereignisse führen dazu, dass der Fokus manchmal deutlich stärker auf einen Bereich gelegt werden muss. Das ist kurzzeitig auch gar nicht schlimm, es wirkt sich nur dann negativ auf uns aus, wenn es ein Dauerzustand wird. Wenn durch die Konzentration auf einen Bereich die anderen zu stark vernachlässigt werden. Das Rad läuft in dem Fall holprig und es erfordert deutlich mehr Anstrengung um gute Ergebnisse zu erzielen.

Das Ökologische-Rad

Die Corona-Krise bestätigt die Aussage

Sehr stark erleben wir das gerade in der schwierigen Corona Krise. Der schnelle Lockdown war erforderlich um Menschen und Leben zu schützen. Für kurze Zeit wurden alle anderen Lebensbereiche in den Hintergrund und nur der Lebensbereich „Soziales“ absolut in den Focus gerückt. In dieser Ausnahme Situation eine absolut richtige Entscheidung. Wir sehen aber jetzt, wie stark dadurch der Bereich Wirtschaft gelitten hat. Aber auch der Bereich Selbstbestimmung wurde auf ein Minimum reduziert, hier sehen wir, wie die Menschen beginnen dagegen anzukämpfen. Wenn wir nun weiter den Fokus unbegrenzt nur auf die Sparte „Soziales“ richten würden, dann würde z.B. die Wirtschaft komplett einbrechen und unser Lebensstandard damit dauerhaft beschädigt werden. Die Menschen würden immer mehr beginnen, sich dagegen zu wehren und das demokratische Gleichgewicht ins Schwanken bringen. Es ist daher zwingend notwendig, jetzt wieder zügig den Fokus so zu verteilen, dass auch die anderen Bereiche wieder ihre Gewichtung erhalten.  

Ökologische-Rad

Zu langer Fokus auf einen Bereich verbirgt Gefahren

Je länger also der Fokus auf einen einzelnen Lebensbereich gesetzt wird, umso mehr Schaden nehmen die anderen Lebensbereiche, umso schwieriger wird es, das Rad wieder anzutreiben. Dauerhaft muss also immer die Ausgewogenheit unser Handeln bestimmen, damit wir ein mögliches zufriedenes, ausgeglichenes und glückliches Leben führen können. Diese Ausgewogenheit symbolisiert das ökologische Rad, es soll uns verdeutlichen wie wichtig es ist, dass alles im Gleichgewicht ist. Viele Parteien und Politiker legen ihren Fokus zu sehr auf ein oder zwei Lebensbereiche und vernachlässigen dabei die Ausgewogenheit. Genau dies will die Landratskandidatin mit der Symbolkraft des von Ihr entwickelten „Ökologischen Rades“ verhindern.