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Digitalisierung in den Schulen!

Wir wollen alle keine Hürden, sie sind jedoch für unser Wachstum notwendig

Krisenzeiten, Rückschläge und Hürden wünschen wir uns alle nicht. Es wäre uns am liebsten, wenn einfach alles schön gerade verlaufen würde. Ganz ohne Schwierigkeiten und ohne Sorgen, so ist es doch oder? Was wir dabei gerne vergessen ist, dass wir in Wahrheit genau diese Hürden brauchen, um uns zu entwickeln, um Wachstum zu produzieren. Hindernisse die wir überwinden müssen sorgen dafür, dass wir stärker werden, dass wir den Blickwinkel Verändern und neue Sichtweisen erkennen, ist sich Camelia die Landratskandidatin sicher.  Erst in Krisensituationen erkennen wir Schwachstellen, erst dann werden sie uns erst richtig bewusst.  

Kein Konzept in den Schulen – zu Corona Zeiten!

Ich habe zwei Kinder, ein Mädchen 14 und einen Sohn 18. Seit fast 3 Monate findet keine Schule statt. Ok, ich gebe zu, ganz unzufrieden sind beide mit der Situation nicht. Wer freut sich als Jugendlicher nicht über unerwartete Ferien. Das Schlimme an der Situation ist der fehlende Lernstoff, dieser ist kaum aufzuholen. Die Aufgaben, welche die Lehrer den Schülern aufgegeben haben, können kaum als diese bezeichnet werden. Ein Konzept, wie man den Schülern das Wissen außerhalb der Klassen vermitteln könnten gab es nicht. Die Aufgaben wurden von jedem Lehrer unterschiedlich übermittelt, eine zentrale Datenbank gab es nicht. Viele Lehrer hatten bereits Probleme damit, die Aufgaben per Mail zu versenden. Eine Kommunikation bzw. ein wirklicher Austausch mit den Schülern fand in keiner Weise statt. Unbeholfenheit und Ratlosigkeit der Schulen konnte man sehr deutlich erkennen.

Unternehmen hatten es schnell im Griff!

Ich bin Software Dipl. Ingenieurin und kenne mich mit Möglichkeiten aus. Die Meisten Unternehmen haben während der Corona-Kriese sehr schnell reagiert und Meetings, sowie den Wissenstransfer unverzüglich auf Digitalisierung umgestellt. Mein Mann ist Trainer und Vortragsredner, in der Branche wurde von heute auf Morgen auf Videotraining umgestellt. Mit Hilfe von Softwarelösungen wie Zoom, GoToMeeting, Microsoft Teams oder Skype um nur ein paar wenige zu nennen, haben diese benötigten Austausch auf neue Wege verlagert. Unerlässlich um Unternehmen zumindest in den Wichtigsten Zügen überlebensfähig zu halten. Warum waren unsere Schulen nicht in der Lage so schnell zu reagieren? Warum wurden die Grundlagen nicht schon längst geschaffen. Die Technik ist nicht kompliziert, es hätte schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten gegeben, die Schüler in Virtuelle Klassenräume zu holen, so wie es viele Firmen uns vorgemacht haben.   

Es fehlt Handlungsbereitschaft!

Dazu hätte es lediglich Einsatzbereitschaft und den Willen dazu benötigt. Menschen die Entscheidungen treffen und etwas anpacken.  Natürlich muss man bei langfristigen Lösungen den Datenschutz und vor allem unsere Gesundheit im deutlichen Fokus haben.  Dabei muss man Lösungen erarbeiten, die uns schützen.  Wenn wir Digitalisierung sorgfältig und bedacht anwenden, dann bietet und diese Möglichkeiten und Unterstützung. Wir können die Zeit nicht anhalten. Veränderung gehört zu unserem Leben. Die Kunst besteht darin, dass wir im Blick haben, wie wir Digitalisierung für uns Menschen schnell, sicherer und vor allem Gesundheitsfördernd einsetzen können. Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß, es gibt auch viel dazwischen. Lassen wir es zusammen anpacken, fordert Camelia Dederichs.